Verschleißgrad auf einem Blick

 Ist der Gebrauchtwagen im Angebot sein Geld wert? Das ist eine Frage, die sich nicht allein aufgrund der Tacho-Anzeige beantworten lässt.

Kann ich mein Auto noch länger fahren, oder muss ich in naher Zukunft mit teuren Reparaturen rechnen?

Mit Hilfe von Ultraschall-Technik und einer Spezial-Software ermittelt das Gerät den tatsächlichen Verschleiß von Motoren und Aggregaten. Zuverlässig und schnell ganz ohne Demontagearbeiten des zu prüfenden Teils.

Auf dem Prüfbericht können wir den Verschleißgrad prozentual darstellen. So wird sichtbar gemacht, wie viel der für den Fahrzeugtyp durchschnittlichen Motor-Lebensdauer Ihr Auto bereits hinter sich hat.

Sicherheit beim Gebrauchtwagenkauf

 Mit geringem Aufwand lässt sich der Kilometerstand eines Gebrauchtwagens zurückdrehen – ein auf diese Weise „verjüngtes“ Auto erzielt auf dem Gebrauchtwagen-Markt einen deutlich höheren Preis. Jeder Gebrauchtwagen-Käufer kennt das Problem: Der Tacho zeigt 95.000 km doch stimmt der Kilometerstand tatsächlich? Oder fehlt in Wahrheit vielleicht sogar eine Eins vor der Zahl? Die Manipulation lässt sich nur schwer nachweisen.

Experten schätzen, dass in Deutschland rund 30 Prozent der Gebrauchtwagen mit falschen Laufzahlen verkauft werden die Dunkelziffer liegt sicher noch deutlich darüber.

Der Tacho-Spion hilft, den wahren Verschleiß oder Abnutzungsgrad eines Autos zu ermitteln und damit beurteilen zu können, ob der Stand auf dem Kilometerzähler realistisch ist

So funktioniert der Tachospion

 

Die Technologie

Mithilfe von Ultraschall-Technik und einer Spezial-Software macht der Tacho-Spion zuverlässige Angaben über den tatsächlichen Verschleiß von Motoren und Aggregaten. Beim „Abhören“ werden Ultraschallgeräusche im 40 Kilohertzbereich aufgenommen. Ein Lager bzw. alle sich bewegenden Teile im Motor oder in den Aggregaten senden ein typisches Ultraschallgeräusch aus. Dieses ändert sich mit zunehmendem Verschleißgrad, das man einen bevorstehenden Motor-, Getriebe-, Lagerschaden u.a. erkennen kann. Die zugrunde liegende Technologie ist bereits in Industrie und Raumfahrt sehr erfolgreich im Einsatz. Gerade die ausgefeilte Technik verleiht dem Tacho-Spion eine solide Basis. So ist das Gerät in der Lage, innerhalb weniger Minuten genaue Ergebnisse zu liefern, die dann über unser Internetportal ausgewertet und archiviert werden. Bei der Abschätzung des Tachometer-Standes aus dem gemessenen Verschleißgrad ist eine Genauigkeit von +/- 10 % oder 10.000 km abhängig von der Gesamtlaufleistung und Wartung zu erreichen.

 

Einsatzbereiche

Das Grundgerät mit Notebook und Auswertesoftware zur Nutzung des Tacho-Spion-Portals stammt ursprünglich aus der Industrie. Der Ultraschall-Spion spürt zum Beispiel Druckluft- oder Prozessgas-Leckagen, undichte Ventile und mechanische Lagerschäden selbst an schwer erreichbaren Stellen auf. Alle Defekte geben auf einer Frequenz von 40 Kilohertz charakteristische Geräusche von sich. Diese Geräusche kann der Spion mit Hilfe eines hoch entwickelten Ultraschall-Mikrofons für das menschliche Ohr hörbar machen und mittels einem Notebook und dessen Software sichtbar machen. Diesen aussagekräftigen Wert gibt man dann in unsere Tachospionsoftware ein um den Verschleißzustand des gemessenen Fahrzeugs zu erfahren.

 

Funktionsweise

Je nach Art des Defekts entstehen unterschiedliche Frequenzbilder. Anhand dieses Frequenzbildes lässt sich genau erkennen, ob es sich bei der angezeigten Störung um mechanischen Verschleiß, ein Gas- oder Luftdruck-Leck handelt oder um eine elektrische Entladung. Sogar die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA setzt zwei Ultraschall-Spione auf der ISS ein. Die empfindlichen Sensoren des Gerätes spüren hier selbst kleinste Leckagen auf.